Wirtschaft in Eimsbüttel: Besuch bei Otto Dörner und im ICE Werk der Deutschen Bahn

Anfang April habe ich zwei wichtige Arbeitgeber in Stellingen besucht: die Firma Otto Dörner und das ICE-Werk der Deutschen Bahn.

Zu Besuch bei Otto Dörner

Otto Dörner kennt jeder in Hamburg. Auf jeder Baustelle stehen die blauen Container. Bei meinem Besuch zusammen mit dem BAV (Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter e.V.) stand die Besichtigung einer Mülltrennungsanlage im Mittelpunkt, die im Jahre 2008 für 15 Millionen Euro errichtet wurde. Hier wird beispielsweise Sperrmüll oder Bauschutt sortiert, sodass die einzelnen Rohstoffe, wie Metall, Plastik und Holz recycelt werden können. Es ist faszinierend, wie ausgeklügelt die physikalischen Eigenschaften der einzelnen Materialien wie Gewicht, Schwimmfähigkeit oder Magnetisierbarkeit zur Trennung genutzt werden.

Am Ende muss trotz der ganzen Technik dann aber doch ein Mensch den letzten Sortierschritt vornehmen. Das zeigt, dass die Maschinen die menschliche Arbeitskraft noch nicht vollständig ersetzt haben. Ich setze mich für gute Arbeitsplätze und gute Löhne auch in der Industrie ein

Im Führerhaus des neuen ICE 4

Einen weiteren interessanten Tag hatte ich im ICE-Werk Stellingen. Dort werden die Züge nicht nur repariert, sondern nach fast jedem Einsatz, kontrolliert und aufbereitet. Das Werk in Stellingen – vor allem für den ICE 1 zuständig – ist aber auch Heimat des ICE 4. Diesen neusten Zug der Baureihe durfte ich von innen und von außen in Augenschein nehmen. Es ist schon ein besonderes Gefühl, im Führerstand zu stehen und zu sehen, wo die Lokführerinnen und Lokführer ihre Arbeit verrichten.

Um für den ICE 4 gerüstet zu sein, investiert die Deutsche Bahn in Stellingen viel Geld für Infrastruktur und für Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hamburg als neue Heimat des ICE 4, sichert langfristig den Standort Stellingen und unterstreicht die Attraktivität des Bezirks Eimsbüttel als Wirtschaftsstandort.

Themen meines Gesprächs waren aber auch die Pläne zur S21 und S4 sowie die Situation des Hauptbahnhofes und des Altonaer Bahnhofs. Es ist gut, dass hier investiert wird und die Bahn sich um einen attraktiven Nah- und Fernverkehr bemüht, damit möglichst vielen Hamburgerinnen und Hamburgern gute, zuverlässige und möglichst Mobilität zur Verfügung steht. Dafür werde mich auch in Zukunft weiter einsetzen.

Hier ein kurzes Video von meinem Besuch im ICE Betriebswerk Eidelstedt



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